Montag, 11. Mai 2015

Hessisch Oldendorf

Sonntag, der 10. Mai 2015

Eine Woche nach der Tour in den Thüringer Wald kribbelte es unterm Hintern und das Wetter war ideal für eine neue Tour. Es ging durchs Kalletal in Richtung Deister und zurück.

Das gute Licht und das frische Grün boten sich an für einige Postkartenfotos.





Samstag, 9. Mai 2015

Thüringer Wald Teil 3 und das Fazit

Am Sonntag startete die Tour um 9:00 Uhr zur Rückfahrt. Vor mir lagen 304 km Heimfahrt bis zur heimischen Garage. Der Höhenunterschied war mit ca. 3.500 Metern deutlich niedriger als zu den beiden Vortagen. Dafür war die Durchschnittsgeschwindigkeit mit 59 km/h fast doppelt so groß wie an den Vortagen. Das lag aber auch daran, dass eine kleine Gruppe, zu der ich auch gehörte, aus verschiedenen Gründen die geplante Heimfahrt über den Solling aus ließen. 


Vor dem Start bat uns Thorsten zum Gruppenfoto.
Foto: Thorsten Schumann

In der Nacht hatte es leicht geregnet und die Straßen waren nass. Bislang kannte ich Jürgen als forschen Tempomacher, hier zeigte er seine fürsorgliche Seite und schlug ein behutsames Tempo ein dem alle Teilnehmer sehr gut folgen konnten. So ging es bis Creuzburg noch ein Stück gemeinsam weiter. Auf dem großen und gemütlichen Marktplatz enterten wir das Eiskaffee. Hier kam Peters großzügige Stunde, er bezahlte die komplette Runde. Vielen Dank noch einmal für diese feine Geste.



Die letzte gemeinsame Runde.


Die Ladys aufgestellt in Reihe und Glied.

Wir, die kleine Splittergruppe, fuhren über die B7 Richtung Kassel, der Rest bog kurz hinter Creuzburg Richtung Norden und dem Solling ab. In Kassel fuhren wir auf die A7 um kurze Zeit später auf die A44 ab zu biegen. Detlef wollte seine nagelneue Aprillia auf der Autobahn testen. In einem sehr forschen Tempo ging es bis zur Abfahrt Warburg. Hier zeigte sich das Wetter von seiner sehr schönen und sonnigen Seite. Um 14:00 Uhr ging für mich eine sehr erlebnisreiche Reise zu Ende.



Fazit:
Der TW ist eine ideale Region zum Fahren mit dem Motorrad. Ich werde wiederkommen mit mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten am Rand der Strecken.

Die Tour war sehr gut organisiert, sie wurde von Experten zusammengestellt. Sie lag abseits der Hauptstraßen und bot an Kurven was das Herz begehrte. Durch die vielen Nebenstrecken war die Frequenz an sonstigen Motorradfahrern sehr gering. Das Tempo war sehr forsch aber beherrschbar  Die Gruppe harmonierte sehr gut, es wurde viel Rücksicht auf jeden genommen. Für das leibliche Wohl war gut gesorgt und für jeden etwas dabei. Einen Wermutstropfen gab es dennoch, viele Teilnehmer klagten über die schlechten Betten. 

Wer bei Thorsten Schumann noch keine Tour mitfuhr, ich kann sie sehr empfehlen.
Und für alle die noch mehr Fotos sehen möchten, hier geht es zu Thorsten seiner Bildergalerie von der Reise.

Vielen Teilnehmern hat das gemeinsame Fahren sehr gut gefallen. Zur Organisation zukünftiger, gemeinsamer Touren habe ich einen weiteren Blog OWL-Biker eingerichtet. Wer möchte, kann sich gerne einbringen und mitfahren.

Dienstag, 5. Mai 2015

Thüringer Wald Teil 2

Der Samstag war großartig! Die Runde durch den TW war fahrtechnisch sehr anspruchsvoll und hat mir als Anfänger die Grenzen aufgezeigt und es war dennoch immer wieder faszinierend. Ein großer Vorteil des zweiten Tages war, dass wir uns als Gruppe mittlerweile kannten. Die langsameren Fahrer in unserer Gruppe konnten den Anschluss verlieren, an der nächsten Abzweigung wurde immer wieder geduldig gewartet. Somit hatten vorne die schnellen Fahrer ihren Spaß und die hinteren konnten ein unnötiges Risiko vermeiden.

Los ging es pünktlich um 9:00 Uhr vom Hotel Ehrental in Schmalkalden. Die Route verlief im nördlichen Teil vom TW in Richtung Osten. Wir steiften die Sportanlagen von Oberhof, leider bestand keine Zeit für einen Stopp. Kurz nach Oberhof erreichten wir mit 948 m den höchsten Punkt der Runde. Das stetige auf und ab, gespickt mit den nicht enden wollenden Kurven, forderte unsere gesamte Konzentration. Eine erste Tankpause wurde in Saalfeld eingelegt. Von dort ging es weiter zu unserem östlichsten Punkt der Gemeinde Ziegenrück. Hier war im Gasthaus Thüringer Hof das Mittagessen vorbestellt und wir hatten Zeit um uns zu erholen. Das Essen war lecker, reichhaltig und sehr frisch.



Der Ort Ziegenrück liegt tief im Drebatal, links und rechts gingen die Felswände fast senkrecht in den Himmel. Die Abfahrt und zurück die Auffahrt waren spektakulär.




Durch die Enge des Tals standen für unsere große Gruppe nicht ausreichend Parkplätze für unsere Mopeds zur Verfügung. Großzügig durften wir die Garagen des Eigentümers belegen.




Kurz nach der Abfahrt in Ziegenrück überquerten wir den Stausee Hohenwarte mit einer PKW-Fähre.






Nach wenigen Kilometern durchfuhren wir den nordöstlichen Zipfel Bayerns in Richtung Westen. Der nächste Stopp wurde auf dem Parkplatz vom Staubecken Goldisthal eingelegt.



Es war kurz nach 18:30 Uhr als wir unserer Hotel in Schmalkalden ermattet erreichten. Außer dem Genuss eines erfrischenden Biers ging nichts mehr.

Hier noch einige Daten: Die gesamte Strecke am Samstag hatte eine Länge von 352 km, die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug laut Navi 37 km/h und wir überfuhren eine Höhendifferenz von 8.000 m.



Sonntag, 3. Mai 2015

Thüringer Wald Teil 1

Thorsten Schumann, Fa. Weihe, veranstaltet jedes Jahr diverse Motorradreisen. Zur Fahrt durch den Thüringer Wald zwischen dem 01. und 03. Mai hatte ich mich angemeldet. Der Treffpunkt war am Freitag der Parkplatz von Fa. Weihe und die Fahrt startete um 8:03 Uhr. Ziel am Freitag war unser Hotel Ehrental in Schmalkalden. Wir erreichten es um 18:13 Uhr.



Thorsten hatte die Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt. Gruppe 1 führte er persönlich, die zweite Gruppe übernahm Jürgen Rampe, in dieser fuhr ich mit.



Zum ersten Tankstop hielten wir in Holzminden.



Um 12:00 Uhr erreichten wir unser Mittagsziel, dass Restaurant zur Warte


Foto: Anke und Detlef Freckhaus

Das nächste Stop war die Wartburg in Eisenach. Wer wollte konnte an einer Führung teilnehmen.



Foto: Anke und Detlef Freckhaus

Von der Wartburg hatte wir einen wunderbaren Blick auf den Thüringer Wald.





Um 17:10 Uhr starteten wir das letzte Teilstück für den Freitag in Richtung Hotel.


Dies war die Route von der Hinfahrt in den Thüringer Wald.



In Summe fuhr ich an diesem Tag von Zuhause bis zum Hotel 351km bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 32km/h mit einem Höhenunterschied von ca. 6.800m. Die Menge der Kurven habe ich nicht gezählt und die damit verbundene Fahrpraxis ist nicht darstellbar. Der Post vom Samstag folgt in wenigen Tagen.

Sonntag, 26. April 2015

Bad Essen - Hilter am Teutoburger Wald

Sonntag, der 26. April 2015

Für den sonnigen Ausritt am Sonntagmittag hatte ich mir eine Tour von 2:30 h und 132 km Richtung Westen ausgewählt. Das Navigon 5 musste getestet werden.

Für das Planen am Mac hatte ich mir die Software Garmin BaseCamp auf den Rechner geladen. Die Software ist sehr übersichtlich und funktioniert nach etwas Eingewöhnung sehr gut. Die heutige Route hatte ich schnell erstellt, stellte dann aber fest, dass sie nicht meinen Vorstellungen entsprach. Weitere Streckenpunkte mussten eingefügt werden um den Verlauf zu erreichen den ich wünschte. 

Beim Abfahren der Route machten sich zwei Unachtsamkeit bemerkbar. Zwei Streckenpunkte hatte ich knapp neben der Hauptstrecke platziert  Somit musste ich bis zu diesen Streckenpunkte zurückfahren, so dass das Navi diese Punkte als abgefahren registrieren konnte.

Die Erwartungen an das System haben sich voll erfüllt. Nächste Woche, am 1.Mai starte ich die erste mehrtägige, geführte Tour Richtung Thüringer Wald. In diesem Fall dient das Navi nicht zur Routenführung sondern zum Aufzeichnen der Route und zur Info. Im nächsten Blog werden ich von der Tour berichten.



Service und mehr

Mittwoch, der 22. April 2015

Um 14:00 Uhr hatte meine Hermi einen Termin bei Fa. Weihe. Die Fa. BMW hatte die Maschine im Rahmen einer Rückrufaktion in die Werkstatt gerufen. Den angebrochenen Tag nutzte ich zu einem frühen Feierabend. Gegen 11:30 Uhr startete ich Richtung Löhne mit einem Umweg über Melle und dann immer weiter am Wiehengebirge entlang Richtung Osten.
Foto: BMW AG

Nachdem ich meine Maschine abgegeben hatte stand mir eine BMW F800 R als Vorführmaschine zur Verfügung. Ich hatte mich schon den ganzen Vormittag auf das Motorrad gefreut. Vor und nach dem Kauf der Hermi hatte ich kein anderes Motorrad gefahren und war auf die Eindrücke gespannt. Die Route führte mich ins Kalletal und zurück.

Die Leistung der F800 R reicht für den normalen Betrieb im Alltag vollständig aus. Sie ist sehr drehfreudig und leicht im Handling. Mit dem straf abgestimmte Fahrwerk konnte ich mich nicht anfreunden, evtl. lag es auch am kürzeren Radstand. Auch "zwischen den Beinen" fehlte mir etwas. In der Summe eine interessante Erfahrung mit der Erkenntnis, dass ich das "richtige" Motorrad fahre.

Auf einen weiteren Punkt war ich beim Abholen der Hermi sehr gespannt. Neben der Rückrufaktion hatte ich mir das BMW Navigator V installieren lassen. Zwar funktionierte das Fahren der Routen auch ohne ganz gut aber das Navi im Auto hat mich mit den Jahren dann doch verwöhnt. Alleine zur Orientierung ist es unverzichtbar und wesentlich komfortabler als ein Tankrucksack mit Karte.

Die nächsten Tagen werde ich mich mit dem gesamten System anfreunden und die ersten  Routen erstellen.

Sonntag, 19. April 2015

Die Eder, vom Stausee bis (fast) zur Quelle

Samstag, der 18. April 2015

Mit einer Stecke von fast 400 km und 7 Stunden Fahrzeit war es meine bislang längste Tour. Die Wettervorhersage sagte kühle, sonnige Verhältnisse voraus. Um 10:30 Uhr zeigte das Thermometer 9,5 Grad an, am Nachmittag war die Temperatur auf 14 Grad gestiegen. Ein böiger, kalter Wind vom Norden wehte den ganzen Tag. Wieder fuhr ich die Runde im Uhrzeigersinn. 



Die Strecke vor dem Erreichen des Sees war super kurvenreich und anscheinend bei Bikern sehr beliebt. Dies wusste die Polizei ebenfalls und kontrollierte die Strecke auf heisse Böcke.



Mit der Brücke im Hintergrund startet der See und zieht sich Richtung Osten(links) bis zur Staumauer.



Am Ufer und auf dem See hofften die Angler auf den großen Fisch.


Die Eder kurz vor Bad Berleburg.


An einer Felswand übten sich mit Erfolg mehrere Kletterer(innen).


Die Hermi bei einer Rast im Rothaar Naturpark ...


... zwischen Rehsiepen und Altastenberg.


In Rüthen verlies ich das Sauerland. Vor mir lag die flache Münsterländer Bucht, am Horizont ist der Teutoburger Wald zu erkennen hinter dessen Kamm meine Heimat liegt.