Sonntag, 26. April 2015

Bad Essen - Hilter am Teutoburger Wald

Sonntag, der 26. April 2015

Für den sonnigen Ausritt am Sonntagmittag hatte ich mir eine Tour von 2:30 h und 132 km Richtung Westen ausgewählt. Das Navigon 5 musste getestet werden.

Für das Planen am Mac hatte ich mir die Software Garmin BaseCamp auf den Rechner geladen. Die Software ist sehr übersichtlich und funktioniert nach etwas Eingewöhnung sehr gut. Die heutige Route hatte ich schnell erstellt, stellte dann aber fest, dass sie nicht meinen Vorstellungen entsprach. Weitere Streckenpunkte mussten eingefügt werden um den Verlauf zu erreichen den ich wünschte. 

Beim Abfahren der Route machten sich zwei Unachtsamkeit bemerkbar. Zwei Streckenpunkte hatte ich knapp neben der Hauptstrecke platziert  Somit musste ich bis zu diesen Streckenpunkte zurückfahren, so dass das Navi diese Punkte als abgefahren registrieren konnte.

Die Erwartungen an das System haben sich voll erfüllt. Nächste Woche, am 1.Mai starte ich die erste mehrtägige, geführte Tour Richtung Thüringer Wald. In diesem Fall dient das Navi nicht zur Routenführung sondern zum Aufzeichnen der Route und zur Info. Im nächsten Blog werden ich von der Tour berichten.



Service und mehr

Mittwoch, der 22. April 2015

Um 14:00 Uhr hatte meine Hermi einen Termin bei Fa. Weihe. Die Fa. BMW hatte die Maschine im Rahmen einer Rückrufaktion in die Werkstatt gerufen. Den angebrochenen Tag nutzte ich zu einem frühen Feierabend. Gegen 11:30 Uhr startete ich Richtung Löhne mit einem Umweg über Melle und dann immer weiter am Wiehengebirge entlang Richtung Osten.
Foto: BMW AG

Nachdem ich meine Maschine abgegeben hatte stand mir eine BMW F800 R als Vorführmaschine zur Verfügung. Ich hatte mich schon den ganzen Vormittag auf das Motorrad gefreut. Vor und nach dem Kauf der Hermi hatte ich kein anderes Motorrad gefahren und war auf die Eindrücke gespannt. Die Route führte mich ins Kalletal und zurück.

Die Leistung der F800 R reicht für den normalen Betrieb im Alltag vollständig aus. Sie ist sehr drehfreudig und leicht im Handling. Mit dem straf abgestimmte Fahrwerk konnte ich mich nicht anfreunden, evtl. lag es auch am kürzeren Radstand. Auch "zwischen den Beinen" fehlte mir etwas. In der Summe eine interessante Erfahrung mit der Erkenntnis, dass ich das "richtige" Motorrad fahre.

Auf einen weiteren Punkt war ich beim Abholen der Hermi sehr gespannt. Neben der Rückrufaktion hatte ich mir das BMW Navigator V installieren lassen. Zwar funktionierte das Fahren der Routen auch ohne ganz gut aber das Navi im Auto hat mich mit den Jahren dann doch verwöhnt. Alleine zur Orientierung ist es unverzichtbar und wesentlich komfortabler als ein Tankrucksack mit Karte.

Die nächsten Tagen werde ich mich mit dem gesamten System anfreunden und die ersten  Routen erstellen.

Sonntag, 19. April 2015

Die Eder, vom Stausee bis (fast) zur Quelle

Samstag, der 18. April 2015

Mit einer Stecke von fast 400 km und 7 Stunden Fahrzeit war es meine bislang längste Tour. Die Wettervorhersage sagte kühle, sonnige Verhältnisse voraus. Um 10:30 Uhr zeigte das Thermometer 9,5 Grad an, am Nachmittag war die Temperatur auf 14 Grad gestiegen. Ein böiger, kalter Wind vom Norden wehte den ganzen Tag. Wieder fuhr ich die Runde im Uhrzeigersinn. 



Die Strecke vor dem Erreichen des Sees war super kurvenreich und anscheinend bei Bikern sehr beliebt. Dies wusste die Polizei ebenfalls und kontrollierte die Strecke auf heisse Böcke.



Mit der Brücke im Hintergrund startet der See und zieht sich Richtung Osten(links) bis zur Staumauer.



Am Ufer und auf dem See hofften die Angler auf den großen Fisch.


Die Eder kurz vor Bad Berleburg.


An einer Felswand übten sich mit Erfolg mehrere Kletterer(innen).


Die Hermi bei einer Rast im Rothaar Naturpark ...


... zwischen Rehsiepen und Altastenberg.


In Rüthen verlies ich das Sauerland. Vor mir lag die flache Münsterländer Bucht, am Horizont ist der Teutoburger Wald zu erkennen hinter dessen Kamm meine Heimat liegt.

Freitag, 10. April 2015

Weser - Diemel

Freitag, der 10.04.2015

Diese Tour führte mich Weser aufwärts. Der erste Teil der Strecke verlief auf der linken Seite der Weser bis Bodenwerder. Nach dem Überqueren ging es auf niedersächsischer Seite bis Bad Karlshafen. Dort mündet die Diemel in die Weser. Das Diemeltal war anfänglich schmaler, verbreiterte sich aber rasch. Von Warburg über Scherfede führte die Tour durch das Eggegebirge, Horn-Bad Meinberg, Detmold, Lemgo zurück nach Hause.



Der Köterberg ist bei uns Mopedfahrern in dieser Region der beliebteste Zielpunkt. Zu Recht, die Region hat sehr attraktive Streckenprofile. 



Auf dem Foto ist im Hintergrund der Köterberg mit dem Sender zu erkennen. Der Standort liegt etwas südlich von Holzminden auf der östlichen Seite der Weser.




Der Blick von Würgassen über die Weser Richtung Herstelle.


Die Diemel bei Lamerden mit Blick in Richtung Westen.


Vom gleichen Standort in Richtung Osten.

In der Summe war es eine ausgewogene Tour. Am Start fuhr ich die ersten Kilometer durch die hügelige Landschaft meiner direkten Heimat. Bis Bodenwerder war es dann sehr geradlinig und die Strecke stellte keine Herausforderungen. Das änderte sich auf der rechten Seite der Weser bis Bad Karlshafen, sie bot sehr viel Abwechslung. Der Anspruch im Diemeltal lag zischen den beiden letzten Abschnitten. Die von mir gewählte Strecke durch das Eggegebirge war im ersten Teil eine Raserstrecke bevor sie zum Ende etwas anspruchsvoller wurde. Von Detmold bis Zuhause war der Berufsverkehr am Freitagnachmittag das größte Hindernis. Die Tour werde ich bestimmt wiederholen.

Montag, 6. April 2015

Wiehen-Rally

Ostermontag, der 06.04.2015

Der nördliche Gebirgszug vom Naturschutzgebiet Teutoburger Wald, das Wiehengebirge, zeichnet sich durch seine steilen Anstiege auf der Nord- wie Südseite aus. Entsprechend sind die wenigen Übergänge mit vielen attraktiven Kurven ausgestattet.

Bei dieser Tour habe ich diese Übergänge von Ost nach West abgefahren. Den im Westen liegenden Übergang von Bad Essen Richtung Melle habe ich bei der Tour ausgelassen. Den Grund habe ich in einen der vorherigen Posts erwähnt.



Foto 1


 Foto 2



Foto 3


Foto 4


 Foto 5


Der Streckenverlauf mit den Standorten und Blickrichtungen der Fotos.

Samstag, 28. März 2015

Diemelsee

Samstag, der 28.03.2015

Für heute war trocknes Wetter vorhergesagt. Morgens bei 6 Grad war es noch reichlich frisch, doch im laufe des Tages sollte es wärmer werden, bis zu 13 Grad. Ab 17:00 war wieder Regen angekündigt. Als Tagesziel hatte ich eine Strecke zum Diemelsee mit der Staumauer ausgewählt.



Im ersten Teil ging es durch das Ravensberger Hügelland bis zum Teutoburger Wald. Ab dort war es bis kurz vor Büren flach. Das Sauerland bot die erwarteten kurvigen Anstiege.



Der Dieselsee liegt jenseits der Wasserscheide zwischen Rhein und Weser, also auf der Seite auf der das Wasser zur Weser fließt.



Auf dem Rückweg ging es wieder Richtung Teutoburger Wald, diesmal überquerte ich ihn wesentlich weiter südlich über die Gauseköte. Auf der nördlichen Seite folgte ich der Straße Richtung Norden, vorbei an Lage, Herford bis zur heimatlichen Garage.



Immer wieder interessant, die Fahrzeiten die Google-Maps angibt sind eine gute Orientierung.

Sonntag, 22. März 2015

Münsterland

Sonntag, der 22. März 2015

Nach der bergigen Tour vom Dienstag habe ich mit der Tour durch das Münsterland mir einen starken Kontrast ausgewählt. Zwischen meinem Start in OWL und dem westlichen Ende der Tour war es schlicht flach. Der Verlauf der Straßen war überwiegend gerade, abwechslungsreiche Kurven ehr die Ausnahme.




Den ersten kurzen Stop legte ich in Schmedehausen am Dortmund-Ems-Kanal ein.




Danach umfuhr ich Münster in einem weiten, westlichen Bogen. In Altenberge hatte ich tatsächlich nach langer Zeit einen ersten "Berg" zu überwinden.




Der zweite kurze Stop erfolgte weiter südlich am Stift Tilbeck.





Auf breit ausgebauten Straßen ging es zurück zum Start. Bei strahlendem Sonnenschein, einem permanenten Ostwind und durchschnittlich 6 Grad war ich sehr dankbar für meine Handprotektoren, die Griffheizung und Landkarte auf der Brust als Windschutz.